Sachsen braucht die CDU nicht mehr!

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7. November 2016.
Auf dem Landesparteitag der Sachsen-CDU behauptet Ministerpräsident Tillich, die CDU mache auch jenen Kräften ein Angebot, „die demokratisch rechts von der Mitte sind“. Die AfD dagegen „braucht keiner“.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Gerade Tillich steht für eine konsequente Sozialdemokratisierung der CDU im Fahrwasser von Merkels angeblicher ‚Modernisierung‘ der Partei. Die letzten konservativen Positionen werden Schritt für Schritt aufgegeben, um im Mainstream von linker Politik und Medien mit zu schwimmen. Ob Aussetzung der Wehrpflicht, überhastete Energiewende oder Schuldenübernahme südeuropäischer Pleitestaaten – wo war die Kritik der Sachsen-CDU? Eben so wenig hören wir Einwände an Merkels desaströser Einwanderungspolitik und Willkommenskultur, die auch bei großen Teilen der Parteibasis für Unmut sorgen. Diese CDU braucht in Sachsen keiner mehr!

Noch deutlicher wird dieser Totalausfall der ehemals konservativen Volkspartei im Sächsischen Landtag. Aus Angst vor weiteren Wählerverlusten übernahm sie still und heimlich etliche Forderungen der AfD, nachdem sie die AfD-Anträge zuvor öffentlichkeitswirksam ablehnte. Diese Übernahme geht von der Verweildauer von Asylbewerbern in Erstaufnahmeeinrichtungen, über zusätzliche Stellen für Lehrer, Polizeibeamte, und Richter über die bessere Berücksichtigung von Sachsens Zugverkehr im Bundesverkehrswegeplan.

Wenn es die AfD für heimatlos gewordene Konservative noch nicht gäbe, so müsste sie noch heute gegründet werden.“