Wirtschaftskrise: Verstärkte Zuwanderung aus dem Ausland ist verantwortungslos!

René Springer MdB, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, FotoAfD

Um mehr Fachkräfte zu gewinnen fordert Bundesminister Heil eine verstärkte Zuwanderung aus dem Ausland. Gleichzeitig gibt das Statistische Bundesamt bekannt, dass im August 2022 die Erwerbstätigenzahl erstmals seit eineinhalb Jahren nicht weiter angewachsen ist. Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, René Springer:

„Energieknappheit und Inflation bringen immer mehr Unternehmen in Bedrängnis. Horrende Energiekosten führen zwangsläufig dazu, dass die Produktion zurückgefahren, wenn nicht gar eingestellt wird. Dies zeigt sich leider auch in den aktuellen Zahlen der Erwerbstätigen in Deutschland, die erstmals seit eineinhalb Jahren nicht weiter gewachsen sind. Trotz dieses Alarmsignals fordert Arbeitsminister Heil verstärkte Zuwanderung aus dem Ausland.

Nur Narren und sozialdemokratische Arbeitsminister rufen in der aktuellen Lage nach zusätzlicher Einwanderung. Dabei sehen wir seit Jahrzehnten, dass alle großmundig angekündigten Einwanderungsprogramme für Fachkräfte in Wirklichkeit nur zu verstärkter Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme geführt haben. Wirklich Qualifizierte machen seit langem einen großen Bogen um Deutschland, wo obendrein rekordhohe Steuern und überbordende Bürokratie die besten Leute verjagen.

Statt immer wieder bereits in der Vergangenheit gescheiterte Rezepte zu wiederholen, muss der deutsche Arbeitsmarkt endlich auf Vordermann gebracht werden. Es gibt ausreichend Potential im Inland, das weitgehend brach liegt. Hier müssen die Jobcenter in die Gänge kommen und Menschen auf offene Stellen vermitteln. Wenn es zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte gibt, müssen Unqualifizierte mit Schulungen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Weitere Zuwanderung aus Drittstaaten wird unsere Probleme nicht lösen.“