EU-Klimapolitik: Neue Daten zum CO2-Ausstoß – China-Bevorzugung stoppen!

Dr. Gunnar Beck, MdEP (AfD NRW) und Vizepräsident der Fraktion Identität & Demokratie im EU-Parlament

Im Jahr 2010 hat Deutschland rund 0,9 Gigatonnen (Gt) CO2 emittiert. Das waren 2,75 % der weltweiten CO2-Emissionen dieses Jahres. Im Jahr 2019 ist dieser auf 0,75 Gt oder weniger als 2,1 % der weltweiten CO2-Emissionen gesunken. In diesem Zeitraum hat Deutschland seine CO2-Emissionen um 16 % gesenkt, merklich über dem EU-Durchschnitt von 14 %.

Gunnar Beck, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im EU-Parlament: „So weit die gute Nachricht. Nur: Während die EU Billionen unseres Steuergeldes und unserer Ersparnisse in die Erreichung von Null-Netto-Emissionen und Klimaneutralität bis 2050 pumpt, spricht niemand über China. Zwischen 2010 und 2019 stiegen die chinesischen CO2-Emissionen um 21 % von 9 auf fast 11 Gt. Chinas Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen ist von 27,5 auf 30 % gestiegen. Nach den Regeln der Klimakonvention der Vereinten Nationen gilt China immer noch als Nicht-Annex-I-Partei. Dies bedeutet, dass die Vereinten Nationen der Ansicht sind, dass China nur begrenzt in der Lage ist, auf den Klimawandel zu reagieren, und daher keine rechtsverbindlichen Emissionsreduktionsziele hat. Wenn die EU und die Bundesregierung es ernst meinten mit der Reduzierung der CO2-Emissionen, so bestünden sie darauf, dass China ein Annex-I-Land wird, genau wie die EU-Mitgliedstaaten.

 

Die jüngsten Zahlen belegen einmal mehr, dass das Ergebnis der EU-Klimapolitik nicht die Rettung des Weltklimas sein wird, sondern die Deindustrialisierung und der wirtschaftliche Ruin unseres Kontinents.“