Straßensanierung: Endlich Qualität verbauen, statt „Husch-Husch“-Arbeiten!

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Viele Buckelpisten benötigen eine grundlegende und vor allem eine ordentliche Erneuerung.

Laut „Freier Presse“ sind die Fördermittel 2017 in Höhe von 150 Millionen Euro für die Straßensanierung und den –bau bereits aufgebraucht. Mehrere Gemeinden und Städte fordern eine Aufstockung der Mittel, um wichtige Projekte noch dieses Jahr zum Abschluss zu bringen. In manchen Regionen habe der vergangene Winter die zwei- bis dreifachen Schäden eines normalen Winters verursacht.

Dazu erklärt Silke Grimm, verkehrspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Wenn die Behörden beim Stopfen des sprichwörtlichen ‚Straßenkaries‘ endlich qualitativ hochwertig arbeiten würden, müssten sie nicht jedes Jahr die gleichen Löcher immer und immer wieder schließen. Es genügt eben schon lange nicht mehr, vielfach mehrere Zentimeter tiefe Gräben bloß mit einer dünnen Teerdecke zu übertünchen, die beim nächsten harten Frost wieder aufreißt. Viele Buckelpisten benötigen eine grundlegende und vor allem ordentliche Erneuerung, um dann auch über Jahre hinweg dicht zu halten. Wenn mein Zahnarzt über jedes Loch im Zahn nur irgendeine Lösung pinseln würde, statt das Loch ordentlich zu verfüllen oder wenn notwendig, an der Wurzel anzusetzen, müsste ich schließlich auch regelmäßig wieder bei ihm Platz nehmen, weil das Problem nur an der Oberfläche angegangen wurde.

Die Straßensanierung in Sachsen ist ein Flickschusterwerk allererster Güte. Daher: Endlich Qualität, statt die immer gleichen Schnellschüsse!“